20080128

im freien ver-Fall.

ich hab hier diesen alten tagebuch-eintrag von dezember 2006 rausgekramt... ich mag den voll... ich hab in meinem kopf ein bild gemalt und hab versucht, es folgendermaßen zu beschreiben:

Ich bin zerstört… in Gedanken bin ich nicht hier:
Ich bin in einer fremden Stadt und stapfe durch den Schnee,
mit anderen Menschen, und anderen Gedanken, Sorgen, Wünschen…

Hier grinst mich alles an, es grinst und lächelt,es grüßt und gibt mir die Hand,
man beschwert sich über das Wetter. Alle lachen,
…während uns die Zeit vorrantreibt. Doch Gefühle sind manchmal nicht schnell genug…

Ich will, dass das Lächeln mich berührt, ich will nicht, dass der Schein uns führt.
Ich will in diese fremde Stadt, durch diese kalte, aber vertraute, Kälte,
durch den Schnee vorbei an den Häusern und den vielen fremden Menschen..
Ich will nicht hier sein, ich will nicht zerstört sein…Ich werde Fotos von euch mitnehmen, ganz sicher. Ich will nicht alles vergessen, was real war – was ich von Kopf bis Fuß,
tief in meinem Inneren als Freude empfunden habe..und an das ich mich immer wieder gern erinnere.

Ich möchte sie alle nochmal wiedersehen, berühren… und dann steig ich auf und verlasse diesen Kreis.
Ich möchte nicht, das diese Tränen wiederkehren.

tja...

besitzt immer wieder aktualität.
ich möchte noch dieses tolle zitat der band Ton posten...

"lass uns niemals gute freunde bleiben. lieber gehen in der gewissheit, dass wir uns jetzt grad verlieren...
ich will nie ein "wie geht's dir denn so?" schreiben.. nur verbluten in dem glauben, dass die guten triumphieren.
und die guten, das waren wir - zumindest bis hier..."

Ich will nie ein Wie geht's dir denn so? schreiben... der satz ist so wahr.
kein abschiedskuss, kein 'hab's gewusst'. die beste antwort auf nichts...
Lautmalereien der letzten Woche: